Sofia

der etwas andere Urlaubsplan

Willkommen in der bulgarischen Hauptstadt

Ende 2016 standen wir vor dem Plan im neuen Jahr einen Urlaub zu machen. Wo? Keine Ahnung!

Also kurzerhand alle Flughäfen im nahen Umkreis rausgesucht, die grundsätzlich bekannt dafür sind, günstige Flüge anzubieten. Dazu notiert welche Ziele es im Januar gibt.

Was soll man groß sagen: Sofia war dabei ;-)

Jasemin

Patrick

Tagebuch

16. - 19. Januar 2017


Tag 1

Abflug Köln-Bonn: Unser Urlaub began ca. um 11:30 mit dem Abflug aus Deutschland. Angekommen in der nächsten Zeitzone sind wir gegen 15:00 Uhr. Vor Ort dauerte es nicht lang, da wir ausschließlich unser Handgepäch dabei hatten. Im Flughafen haben wir uns dann nach einem vernünftigen Taxi erkundigt. Vernünftig daher, da es in Sofia viele, nennen wir Sie mal "gefälschte" Taxianbieter gibt. DIese unterscheiden sich jedoch so gering in Form & Farbe des Logos, dass man schnell auf diese hereinfällt. Glücklicherweise hatten wir uns vor Abreise bereits die vertrauenswürdigen Anbieter herausgesucht, und so auch schnell einen Taxifahrer finden können, der uns nicht über den Tisch zieht.
Knapp später kamen wir in unserem Hotelzimmer an, wobei ich die Unterkunft nicht unbedingt "Hotel" nennen würde.
Ausreichend groß und ausreichend gut ausgestattet für einen kurzen Städtetrip wie diesen, könnte man diese Unterkunft durchaus auch weiterempfehlen.
Den Nachmittag über erkundeten wir die Stadt selbst und verirrten uns zum Schluss in einem der ansässigen Restaurants.
Den Rückweg konnten wir erneut extrem günstig mit einem Taxi bewerkstelligen. Dabei fiel zum wiederholten Male auf: Scheinbar haben alle Taxifahrer ein großes Display im Boardcomputer, auf dem Sie ununterbrochen Musikvideos via YOutube schauten. Meist waren die Fahrer zusätzlich noch von Ihrem Handy abgelenkt, worauf hier aber scheinbar wirklich niemand achtet.

Tag 2

Auch an Tag 2 haben wir uns die Stadt angesehen und die ein oder andere Sehenswürdigkeit erkundet. Aufgefallen war uns auch, dass hier in der Winterzeit zum einen nirgendwo weder Straßen noch Gehwege geräumt, geschweige denn gestreut werden, noch die sehr heruntergekommen Polizeiautos sowie auch die Passantenfahrzeuge vom Schnee befreit werden.
Zum Mittag waren wir in der "Raffy" Bar, welche eine wirklich sehr coole Location darstellt. Für uns gab es zwei wirklich leckere Eistees sowie super Kuchen. Sehr empfehlenswert.
Am Nachmittag nutzten wir dann die Gelegenheit des vielen Schnees um einen verdammt hübschen Schneemann auf die Beine zu stellen.

Tag 3

Am dritten Tag fuhren wir mit der Bergbahn ins Witoschagebirge. Hier konnten wir die riesigen Massen an Schnee nochmals beosnders genießen. Zu dieser Jahreszeit ist es zum einen relartiv leer, dennoch waren wir verwundert, dass es für Skifahrer scheinbar doch ein recht beliebter Spot zu sein.
Nachmittags fuhren wir noch bei der Sofia Ring Mall vorbei um ein klein wenig zu shoppen. Sehr cool war, dass man per Tastendruck ein Taxi herbeirufen konnte.

Abends suchten wir dann die Sputnik Cocktail Bar. "Suchten" wortwörtlich, ein wirklich schwer zu findender Eingang!
Eine sehr coole Bar, wenn auch für bulgarische Verhältnisse sehr teuer. Die Cocktails und Snacks kosten hier in etwa so viel, wie auch bei uns in Deutschland. Ein GLück kann man hier auch mit Kreditkarte zahlen, da uns das gewechselte Geld kurzfristig ausging. Die Getränke selbst waren echt cool, der "Sex on the Beach" z.B. wurde in einem kleineren Glas serviert, welches innerhalb eines größeren Glases stand. In dem "Umtopf" wurde dann der Strand mit Sand, Muscheln sowie einem Kondom nachempfunden.
An diesem Abend wollten wir, wie immer, mit dem Taxi fahren. Leider konnten wir weit und breit kein "offizielles" Taxi ausmachen, weßhalb wir uns dann ausnahmsweise einmal eines der gefakten Taxen nahmen. Ein Fehler wie sich schnell herausstellte.
Der Taxifahrer war zwar freundlich, fuhr aber schlimmer als Henker. Da die Taxameter anhand der Geschwindigkeit der Reifen zählen, fuhr dieser Fahrer durchgehend mit möglichst schnell durchdrehenden Rädern durch den Ort. 200 km/h auf dem Tacho war keine Seltenheit. Auch wenn er nicht wirklich so schnell war, so fuhr er teilweise mit doppelter Geschwindigkeit als erlaubt über die Gegenfahrbahn. Als wir dann noch am Ende vom Preis völlig überrascht waren, auch wenn es in etwa "nur" deutschen Preise nahkam, so hatte ich dennoch eine kurze Diskussion mit dem Fahrer. Sauer zog ich ihm am Ende der "Verhandlung" einige Leva (bulgarische Währung) ab und verließ genervt das Taxi.
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Tag 4

Am vierten und letzten Tag besuchten wir den Zoo von Sofia. Hier waren wir kurioserweise fast gänzlich allein. Den ganzen Aufenthalt über haben wir keine 5 Personen gesehen, die wenigen waren scheinbar teilweise noch Mitarbeiter. Leider waren auch nur sehr wenige Tiere zu sehen, was vielleicht auch die mehr als schlechten Besucherzahlen erklärt. Nach dem Zoo konnten wir in der Raffy Bar nochmals lecker essen. Leider war damit unser Urlaub auch schon wieder beendet.

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