Elbsandsteingebirge

Bad Schandau & die Sächsische Schweiz

Sächsische was?

Es sollte ein schönes Weihnachtsgeschenk an meine Dame werden. Ergebnis: Mission accomplished!

Jasemin

Patrick

Tagebuch

14. - 16. April 2017


Tag 1

Angekommen direkt morgens zur Frühstückszeit ging es auch direkt los zur ersten Wanderung in das Elbsandsteingebirge. Nachdem die erste Stunde der Wanderung geschafft war, ging es zum Einstieg des ersten, etwas schwierigeren Klettersteigs.
Die Häntzschelstiege.
Ein wirklich beeindruckender Steig, da wir diese Berge bisher noch gar nicht kannten. Viele gute gesicherte Stellen, viele sehr steile Stellen, viele sehr enge Stellen. Oben angekommen konnten wir ein herrliches Panorama über die riesigen Sandsteinfelslandschaften genießen. Auf dem Rückweg konnten wir, teilweise als Abstieg die Steige "Wilde Hölle" sowie "Zwillingsstiege" gehen, alles zusammen eine wirklich sehr empfehelenswerte Route. Unten angekommen konnten wir nochmals einen Ausblieck auf die riesigen, in den Himmel ragenden Felsen werfen. Nachmittags konnten wir nach dem super Tag dann in unsere etwas altmodische aber sehr gemütliche Unterkunft. Abends ließen wir den Tag bei einer guten Pizza im Eiscafe Memory ausklingen.

Tag 2

Der zweite Tag began etwas später als der vorherige mit einem als Übungsklettersteig gekennzeichneten Weg.
Klettersteig Ochelbaude
Übung hieß hier aber keinesfalls einfach, da der Steig sehr ausgesetzt war. Die sehr gute Sicherung und die sehr große Anzahl an Metallklammern in der Wand machen den Steig aber grundsätzlich für jeden begehbar, der ausreichend Mut mitbringt. Auf dem Rückweg durch den Wald entdeckten wir noch eine kleine Zipline, mit der man über einen kleinen Abgrund rutschen konnte. Die Warnung, dies nur mit einem Guide zu tun ignorierte ich dummerweise. Schnell stellte ich fest, dass dies die dümmste Idee des Jahres war: Im Normalfall benötigt man für für solche Ziplines neben dem Gurt und Karabiner noch eine Rolle, damit man leicht über das Stahlseil gleitet. Letzteres hatte ich nicht, rutschte aber trotzdem los. Und da war es auch schon:
Das Problem keine Rolle dabei zu haben sorgte dafür, dass ich ziemlich genau mittig über dem Abgrund stecken blieb.
Kein Problem dachte ich mir, einfach cool an dem Seil hochziehen und mit den Beinen um das Hauptsteil geschlungen, wie James Bond einfach ans Ende robben.
Pustekuchen! keine Chance.
In Mühevoller Kleinarbeit konnte ich mir nur durch minutenlanges aufschaukeln ans andere Ende bringen.
» Und die Moral von der Geschicht: Manche können's, andere nicht! ;-)

Abends konnten wir in Bad Schandau das Osterfeuer genießen. Zu unserem Glück gab es zeitgleich ein kostenloses Open-Air, u.A. trat hier Wincent Weiss auf, weßhalb auch mehr Besucher als sonst Einwohner in Bad Schandau waren. So ging der Abend schön, wenn auch etwas verregnet zu Ende.

Tag 3

Den letzten Abreisetag verbrachten wir nocheinmal kletternd. Der am schwierigsten bewertete Steig war eigentlich auch einer der schönsten:

Die Rübezahlstiege
Viele Griffe erleichterten den ansonsten schon schwierigeren Steig, dennoch hatten wir hier viel Spaß. Neu waren für uns auch hier die Felsen, welche teilweise sogar im dunkeln durchklettert werden mussten. Mehr dazu in den Bildern.
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Damit ging ein weiterer wunderschöner, diesmal völlig anderer Urlaub zuende. Sicherlich eine Location, die wir nicht zum letzten Mal besucht haben.

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Locations

© » Patrick Jochmann