London, GB

ein Tag in London

Stippvsite bei der Queen

Am 03. Septempber 2013 war es so weit. Mein erster Flug stand an. Ja, so etwas gibt es tatsächlich. Ein Tag in London.

Patrick

Es ist 04:00 Uhr, quasi mitten in der Nacht und der nette Wecker klingelt. Scheisse, ich will weiter schlafen. Es hilft ja nichts, wir müssen aufstehen. Los geht es um 5:00 Uhr, Rucksäcke gepackt, ab ins Auto und los geht's. Knapp 1,5 Std später kamen wir am vorläufigen Ziel an: Düsseldorf Weeze, Fughafen! Schnell nochmal den überschüssigen Ballast im Sanitärbereich zurück gelassen, ("If you know what I mean" :-D) und dann ging es auch schon zum Boarding. Piep Piep Piep an meinem Bein, aber alles halb so wild. Kurze Zeit später ging es mit dem Shuttle Richtung Gate 11, sah nicht wirklich wie ein "Tor" aus, aber Hauptsache die Boeing 737 wartet schon mehr oder weniger vollgetankt auf uns. Ab ins Flugzeug, angeschnallt und schon ging es pünktlich wie die Maurer auf das Rollfeld. Etwa 3768 Ansagen vom Personal später ging es endlich gen Lüfte und wir hoben ab. Ich sollte nicht vergessen zu erwähnen, dass dies meine erste Reise per Flugzeug überhaupt ist, ja so etwas gibt es. Das Gefühl beim abheben im Magen und im Kopf ist schon ganz witzig, macht definitiv Spaß. Am Anfang war der Himmel sehr bewölkt, was aber durchaus seinen Reiz hatte. Ich finde, es sieht echt Klasse aus, wenn man so etwas noch nie selbst gesehen hat. Einige Minuten später klarte der Himmel deutlich auf und man sah das erste Mal wie hoch wir in etwa fliegen. Über dem Wasser angekommen, konnte dann entspannt werden, alles Blau in Blau ist nun auch nichts Besonderes. Kennt ihr diese berühmten Kaffeefahrten? Ungefähr so fühlt man sich, wenn man mit RyanAir fliegt. Was heute nicht alles verkauft wurde, Wahnsinn! Okay, es wurde zumindest angeboten, wirklich verkauft wurde glaube ich kaum. Und dann das: rein zufällig gab es beim heutigen Flug ein HAMMER-Angebot. Mengenrabatt bei den Rubbellosen alla "Buy 1 get 1 free". Wahnsinn. Und das ausgerechnet bei meinem Flug. [Ironie-ModusAUS] Kurz vor Englang gab es noch einen für meine Verhältnisse sehr großen Offshore-Windpark zu sehen, dann erreichten wir das Festland. Pünktlich um 08:40 Uhr fuhr unser Bus von Terravision los in Richtung London Victoria, wir trafen also etwa gegen 10:00 Uhr dort ein und befanden uns in unmittelbarer Nähe zum Buckingham Palace. Da wir passend dort waren, sahen wir uns den "Change of Guards" an, bei dem feierlich die Türsteher der Queen wechselten. Auch davon gibt es in der Galerie einige Fotos, jedoch war es dermaßen voll, dass ich Mühe hatte etwas zu treffen. Daraufhin ging es dann zu Fuß zum Hyde Park, wo wir kurz ausruhen konnten. Wirklich sehr schön dort, auf jeden Fall einen Besuch dort einplanen ;) An der Station Hyde Park Corner kauften wir dann unsere Travel-Card für die Zone 1-2, für 7,30$ pro Person. (Dies entspricht quasi einer Tageskarte für das genannte Gebiet, welches meiner Meinung nach Ideal ist, inbegriffen sind alle Subways, Busse (natürlich auch die berühmten roten Doppeldecker) und theoretisch sogar Bahnen. Auf ging es zum Picadilly Circus, welcher sicherlich auch einen kurzen Halt wert ist. Nicht nur die rieseigen Monitorwände voller Werbung sind eine Augenweide, sondern vorallem auch der Laden "Cool Britannia". Hier tanzte scheinbar den kompletten Tag ein kurioser Vogel vor dem riesigen Souvenir-Shop herum, um uns auch in diesen zu locken. Wirklich interessant, was es nicht alles gibt. Danach haben wir noch kurz beim "Planet Hollywood" vorbeigeschaut, einem wirklich total coolen Restaurant, jedoch blieb bei unserem straffen Programm keine Zeit für eine ausgiebige Mahlzeit. Ansonsten macht dies einen perfekten Eindruck und bietet auch so einige Leckereien. Weiter ging es mit der Picadilly Line zum Trafalgar Square, einem der schönsten Plätze, die ich an diesem Tag gesehen habe. Was an London direkt auffällt: Nette Leute soweit das Auge reicht. So war es natürlich ein Leichtes, eine sehr nette Dame zu finden, die das ein oder andere schicke Foto von uns schoss. Das ganze ist einfach eine ganz andere Mentalität als Zuhause. Auch diese Fotos sind natürlich in der Galerie zu finden, vielen Dank dafür ;-) Unsere Liste für den Tag wies eigentlich knapp 9 geplante Stationen auf, wer mitgezählt hat, hat vielleicht gemerkt, dass wir erst an vier Plätzen angekommen waren. Der Tag ging leider sehr schnell um, sodass wir die restliche Zeit nutzten um Camden Town zu besuchen. Auch dies war ein wirkliches Highlight des Tages und darf nicht verpasst werden. Wie soll man diesen Ortsteil beschreiben? Extrem Bunt, extrem viele Leute, extrem viele "komische" Leute, alles sehr ausgefallen. Besonders schön war hier der Stables Market, ein Martk welcher vor Vielfalt nur strotzte. Hier findet man thailändische Kuriositäten direkt neben der Currywurstbude, dazwischen noch viele andere. Direkt daneben starten die unzähligen Bekleidungsgeschäfte, welche die Gasse komplett ausfüllen. Hier gibt es nichts, was es nicht gibt. ;-) Eigentlich wollte ich unbedingt noch das Roundhouse sehen, wo derzeit die iTunes Festivals stattfinden, nur kamen wir hier nicht auf die Schnelle hin, schade eigentlich. Nur die vielen Plakate der kommenden Stars machten ersichtlich was hier wohl Abends los sein musste. Nachdem die Zeit langsam knapp wurde, machten wir uns auf den Weg zurück zur Victoria Station um unseren Bus zurück zum Bahnhof nicht zu verpassen. Da unser Bus erst in ca. 20 Minuten planmäßig abfahren sollte, kam es uns umso gelegener, dass hier ein weiterer Bus des Busunternehmens stand, welchen wir nutzen durften. Dies erwies sich kurze Zeit später als größter Glücksfall des Tages. Denn: Trotz des früheren Busses, hätten wir um ca. 2 Minuten den Schluss des Check-Ins verpasst. Was für eine Hektik am Tagesende. Was macht man, wenn man in Hektik ist und kurz davor steht den Flug zu verpassen? Klar, im Duty-Free Shop schnell noch Schokolade gekauft ;) Der Rückflug ging kurioserweise extrem schnell vorbei, war scheinbar eine deutlich kürzere Strecke. Nachdem wir gut gelandet waren endete dieser aufregende Tag in London.
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© 2019 » Patrick Jochmann