Alles was man (Ich) braucht

Ausrüstung

Reiseausrüstung & Packtipps

Anstatt hier nun darüber zu philosophieren welche geile Ausrüstung besser ist, als jene andere halte ich mich hier lieber etwas kürzer: Ich, für mich persönlich, habe sehr gute Erfahrungen mit Ausrüstungen gemacht, die speziell für diese Zwecke gemacht sind. Das fängt an bei Funktionsshirts als Baselayer, geht über die Softshell bis hin zur richtigen Regenjacke. Ich fühle mich damit einfach wohl, und gebe für mein Hobby demnach auch gerne mal den einen oder anderen Taler aus. Wichtig ist aber: Mit jedem "normalen" Pullover oder T-Shirt hat man sicherlich ebenso schöne Reisen. Eine Regenjacke war für mich eine sehr sinnvolle Invesition. Wo zuvor ein Urlaubstag bei Regen häufig sprichwörtlich "ins Wasser fiel" gehe ich heute auch an Regentagen sehr gerne raus und genieße die Ruhe einer einsamen Wanderung.


Reiseplanung

Darüber scheiden sich die Geister: Sollte man eine Reise ausführlich vorab planen oder lieber spontan entscheiden? Für mich handhabe ich das so: Ich liebe es vorab den Urlaub zu planen, da für mich die Vorfreude dabei umso mehr steigt. Dennoch plane ich nicht jeden Tag fest durch, sondern lege mir AKtivitäten tageweise zusammen. Wanderung A und Erlebnis X passen geografisch gut in einen Tag, also ergibt dies für mich Tag 1. Diesen Tag 1 binde ich aber nicht direkt an den ersten Urlaubstag, sondern dies dient einfach als Ansatz für mich: Folgende Dinge könnte man an einem Tag gut kombinieren.

Als Navigation verlasse ich mich, gerade in den Bergen, ungern darauf, Mobilfunkempfang zu haben. Ich nutze hierzu derzeit immer gerne die App "Maps 3D" auf meinem iPhone. Bevor ich in den Urlaub starte, lade ich hiermit aktuelle Offlinekarten herunter um auch unterwegs immer sicher davor zu sein, mich zu verlaufen. Gerade dann, wenn man mal spontan einfach los läuft, ohne eine feste Route vor Augen zu haben, ist dies besonders praktisch.


Fotografie auf der Reise

Lange Zeit habe ich, auch auf Rucksackreisen und Mehrtagestouren, meine Spiegelreflex mit mir herumgeschleppt. (Ursprünglich mal ein Gerät aus der Canon Einsteigerklasse). Okay, die Kamera selbst bekommt man noch unter. Mein Problem: Die vielen Wechselobjektive möchten auch mit. Wenn nun aber der eigene Rucksack schon jenseits der 15Kg wiegt, dann sollte man sich das vielleicht doch 2x überlegen: Fazit: Am Ende habe ich doch alles mitgenommen: "vielleicht brauche ich ja, ..." Nein, meistens habe ich kaum die Hälfte wirklich verwendet. Vor einiger Zeit bin ich dann jedoch auf eine Systemkamera von Sony (Alpha 6300) umgestiegen. Auch diese bietet mir als ambitioniertem Hobbyfotograf die Vorteile von Wechselobjektiven, aber das ganze System an sich ist schon deutlich kompakter und leichter. Regelmäßig dabei habe ich nun ein 35mm (SEL35f18), sowie ein 18-105 (SEL18105G) und komme damit auch super aus. Klar wäre ein Ultraweitwinkel manchmal eine feine Sache, aber bisher kam ich dann doch überraschen gut aus.

© » Patrick Jochmann